Lebenslauf

Robert Kovacs


Robert Kovács wurde in Ungarn geboren, mit 5 Jahren erhielt er seinen ersten Klavierunterricht. Mit 12 begann er Orgel zu spielen. Nach der Matura im Jahre 1994 am Konservatorium in Budapest begann er sein Studium für Konzertfach Orgel und Kirchenmusik an der Wiener Musikuniversität, das er 2002 mit mehrfacher Auszeichnung abschloss. Seine Orgelprofessoren waren u.a. Hans Haselböck und Peter Planyavsky. Jahrelanges Mitwirken und Zusammenarbeit verbindet ihn mit den Dirigenten und Chorleitern wie Erwin Ortner (Arnold Schönberg Chor), Johannes Prinz (Wiener Kammerchor, Wiener Singverein) und Herbert Böck (Concentus vocalis).

Er ist seit 1997 Mitglied der Wiener Choralschola.

1998 erhielt Robert Kovács den 2. Preis beim Internationalen Improvisationswettbewerb "Anton Heiller" in Wien, im Jahr 2000 wurde ihm ein Würdigungspreis des Ministeriums für Kultur in Wien verliehen.

2004 erreichte Robert Kovács beim Internationalen Orgelimprovisationswettbewerb in Haarlem die Endrunde, 2006 gewann er ebenda den 1. Preis.

Im Oktober 2008 erhielt er beim Internationalen Orgelimprovisationswettbewerb in Schlägl (Oberösterreich) den 1. Preis und den Publikumspreis.

2001 bis 2003 wirkte er als Kirchenmusikreferent der Erzdiözese Wien, 2004 wurde er in das Stift St. Florian berufen, wo er 3 Jahre lang als Stiftsorganist an der Brucknerorgel tätig war. 2008-2009 hauptverantwortlicher Organist der Augustinerkirche in Wien, seit März 2009 Domorganist und Kirchenmusikreferent der Diözese Eisenstadt.

Robert Kovács tritt mit Solisten und Orchestern (Wr. Symphoniker, Tonkünstlerorchester NÖ, RSO Wien) regelmäßig auf. Er spielte bereits mehrmals den Orgelpart des Oratoriums "Das Buch mit sieben Siegeln" von Franz Schmidt, im Dezember 2009 gab er sein Debüt mit diesem Werk bei den Wiener Philharmonikern unter Nikolaus Harnoncourt.