Geschichte der Kirchenmusik am Dom St. Martin | 2   1 |  2 |  3 |  4 |  5 |  6 |  7 |  Seite 8 |  9 

Mit dem Jahr 1960 beginnt eine neue Epoche der Kirchenmusik in Eisenstadt. In diesem Jahr wird durch die Errichtung der Diözese Eisenstadt die Stadtpfarrkirche zur Bischofskirche. So wird auch der Kirchenchor zum Domchor und folglich der Aufgabenbereich erweitert. Mit dieser Zeit ist ein Name verbunden: Harald Dreo. 1963 wurde er als Nachfolger Rudolf Baras zum Domkapellmeister bestellt, prägte mehr als drei Jahrzehnte die musica sacra und hat durch die Etablierung und Erweiterung des Domchores einen Klangkörper geschaffen, der nicht nur die gestellten Aufgaben auf höchstem Niveau erfüllt, sondern auch durch die Aufführung großer Werke (Brahms-Requiem, Kodálys Psalmus Hungaricus, die Passionen von Schütz, Bachs Weihnachtsoratrium etc.) weit in die Diözese als Vorbild der Kirchenmusik wirkt.

Derzeit gehören zur Dommusik St. Martin der Domchor, der deren Rückgrad darstellt und mit ca. 50 Sängerinnen und Sängern auf ein enormes Repertoire zurückgreifen kann, das Domorchester mit den im Bedarfsfall engagierten Solisten, die Schola und Kantoren und vor allem die Organisten. Sie sind es, die Woche für Woche durch ihr Orgelspiel bei den Gottesdiensten den Gemeindegesang lebendig erhalten.

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