Geschichte der Kirchenmusik am Dom St. Martin   1 |  Seite 2 |  3 |  4 |  5 |  6 |  7 |  8 |  9 

Die Kirchenmusik am Dom St. Martin

Die Geschichte der Dommusik ist vielfältig, wechselhaft, fest eingebettet in die allgemeine Entwicklung der Stadt, ein Spiegel der Zeit - und unerforscht. Es gibt bis dato keine wissenschaftliche Arbeit, die das vorhandene Quellenmaterial aufgearbeitet hat und eine von den ersten Erwähnungen bis zur heutigen Lage durchgehende Beschreibung der Kirchenmusik an der Stadt- und Dompfarrkirche zum Heiligen Martin bietet.

Dabei kann diese auf eine lange Tradition zurückblicken. Erste Erwähnungen musikalischer Aktivitäten an der Stadtpfarrkirche sind im 17. Jahrhundert festzustellen, und zwar wird ein Philipp Jakob Doppelhamer als Organist namentlich genannt. Davor dürfte es keine besondere Musikpflege gegeben haben, zumindest keine regelmäßige. Schließlich waren die Zeiten - man denke an die ständige Bedrohung durch das Osmanische Reich - ziemlich unruhig. Erst mit Beginn des 17. Jahrhunderts, in dem die Familie Esterhazy ihre Macht festigt, den Einfluss ausbaut und damit auch das Leben am Hof (und damit einhergehend in der Stadt) aufblüht, verstärken sich die musikalischen Aktivitäten an der Stadtpfarrkirche.

[←zurück] |  [→weiter]