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Die Geschichte des Domchores kann in zwei Abschnitte geteilt werden. Der Erste beginnt mit den ersten urkundlichen Erwähnungen chorischer Kirchenmusik aus dem Jahr 1627 und geht bis zum Jahr 1960, in dem die Diözese Eisenstadt gegründet wurde und somit die Stadtpfarrkirche zur Domkirche erhoben wurde.

Ab diesem Zeitpunkt wurde der damalige Kirchenchor zum Domchor. Mit den gehobenen Ansprüche an eine Bischofskirche stiegen auch die Anforderungen an die Kirchenmusik, das Repertoire wurde erweitert und die Qualität erheblich verbessert, sodass man bald von einem für die Diözese vorbildhaften Klangkörper sprechen konnte. Dies entwickelte sich unter den drei bis jetzt tätigen Chorleitern sukzessive.

Der Domchor, als ältester Klangkörper des Burgenlandes, darf ruhig als Nachfolger jener Kirchenmusiker und Sänger betrachtet werden, auf die auch z.B. Gregor Josef Werner zu Beginn des 18. Jhdts. zurückgegriffen hat. Als Vorgänger Joseph Haydns war er am Hofe des Fürsten Esterhazy als einer der wesentlichsten regens chori zuständig für die städtische Kirchenmusik. Sei überaus reichhaltiges kirchenmusikalisches Schaffen ist im Archiv der Dommusik zu ersehen. Es ist musikwissenschaftlich sehr gefragt und auch Quelle zahlreicher Forschungen.

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